Preisverdächtige Museen für Bildungsreisen

Kleine Museen machen Geschichte erlebbar

In den Medien bekommen Kulturtempel wie das Pergamonmuseum oder das Architekturmuseum Frankfurt die meiste Aufmerksamkeit. Das Rückgrat der Museumskultur sind sie aber nicht die ganz großen Einrichtungen, sondern die kleinen, am besten noch ehrenamtlich betreuten Museen. Sie sind es, die das Interesse unserer Kinder wecken, die zur Stelle sind, wenn man ein Ausflugsziel im Urlaub braucht.

Natürlich ist es richtig und gut große Zusammenhänge darzustellen. Aber die Quellen, die Mosaike für große Ausstellungen, stammen häufig aus regionalen Museen. Wer also mit seiner Familie daheim im der Ferienwohnung Allgäu sitzt und eine Abwechslung braucht, sollte sich ruhig auf die Suche nach einer dieser kleinen Museumsperlen machen. Denn die Verbundenheit der Menschen zu ihrer Heimat findet in privaten Initiativen ihren besten Ausdruck. Vor allem ist es so, dass nicht auf jedes Museum am Ortseingang hingewiesen wird. Durch Mundpropaganda bekommt man aber doch einiges mit. Vor allem Kellner sind dabei gute Quellen. Bei der Abrechnung, während die Kinder mit dem Spielturm beschäftigt sind, lässt es sich am bequemsten erfragen. Sie wissen meist, ob es in der Nähe nicht ein kleines Museum gibt und mit wem man dafür noch sprechen muss.

Die Bandbreite dieser Ausstellungen ist immens. Ob es sich dabei um eine umfunktionierte Werkshalle handelt, die sich mit der regionalen Industrie beschäftigt, oder evtl. ein alter Bergwerksstollen der begangen werden kann, hängt ganz vom Urlaubsort ab. Auch viele Familienbetriebe, die es schon seit Generationen gibt, leisten sich oftmals einen extra Raum, um die eigene Geschichte zu dokumentieren. Kleine Souvenirs dienen dabei nicht der Bereicherung, sondern allenfalls der Werbung. Solche Kostbarkeiten können auch schön in die Schultüte des Neffen mit eingesteckt werden, oder einfach so als Geschenk dienen, wenn man dann wieder zu Hause ist.

 
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