Preisverdächtige Museen für Bildungsreisen

Immer eine Reise wert: das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund

2. November 2011 Allgemein

Die Ostsee ist ein beliebtes Reiseziel für Jung und Alt, wenngleich sich das Wetter dort nicht immer von der besten Seite zeigt. Und auch wenn man sich auf kältere Temperaturen eingestellt hat, da man im Herbst in den Norden reist, macht das Spazierengehen bei Sturm und Regen nicht mehr ganz so viel Freude. Selbst das Relaxen im Wellnesshotel auf Usedom wird auf Dauer irgendwann langweilig. Dann lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch des Deutschen Meeresmuseums in Stralsund, zu dem auch das Ozeaneum, das Nautineum und das Natureum gehören. Das Museum beinhaltet Ausstellungen und Infos zum Umwelt- und Meeresschutz, zur Fischerei und Flora und Fauna der Ostsee und bietet ca. 50 Aquarien mit mehr als 600 lebenden Meerestieren. Im Ozeaneum, das sich direkt am Hafen befindet, kann man sich dann zudem in 39 Aquarien mehr als 7000 Tiere der Nord- und Ostsee sowie des Atlantiks und die weltweit größte Walausstellung ansehen.

Zu den ständigen Ausstellungen des Museums gehören „Meereskunde“, „Meeresbiologie“, die Aquarien und die Tropenaquarien. Es gibt Wissenswertes über den Wasserkreislauf, die Wasserausdehnung auf der Erde und den Salzgehalt der Meere und Ozeane. Man kann den Teil eines fossilen Meeresbodens mit Tausenden verschiedener Muschelschalen sowie zahlreiche Modelle von Forschungsschiffen betrachten. An Schautafeln kann man sich unter anderem über Korallen und vieles mehr informieren. Die Ausstellung beinhaltet zudem Infos zur Geschichte der Fischerei und das Verhältnis der Menschen zum Meer, über die Erforschung und Gewinnung von Rohstoffen, den Umweltschutz, bedrohte Tierarten usw. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Nord- und Ostsee gelegt, man findet aber auch Atlantik- und Meeresschildkrötenaquarien. Bevor man anschließend das Ozeaneum am Hafen betritt, genießt man unter Markisentüchern am besten frischen Fisch und informiert sich dort dann noch ausführlicher über das Meer, z. B. in den Ausstellungen „Weltmeer – Vielfalt des Lebens“ oder „Ostsee“. Hat man dann immer noch nicht genug, kann man noch ins Nautineum oder Natureum gehen, wofür man sich dann ein Zimmer in einem Hotel am Darß buchen sollte.

 
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